Positiv-Stadtrundgang “Nachhaltig leben, fair einkaufen in Leipzig” auch 2017

Plakat Rundgang 51x59cm ohne Logo kleinAuch im Jahr 2017 lädt KonsumGlobal-Leipzig wieder zu seinen regelmäßigen, öffentlichen Stadtrundgängen ein.
Unter dem Motto „Nachhaltig leben, fair einkaufen in Leipzig“ finden die Rundgänge immer am zweiten Dienstag des Monats statt. Der erste Termin ist der 11. April. Los geht es um 16 Uhr. Treffpunkt ist immer der Richard-Wagner-Platz (Pusteblumenspringbrunnen).

Der Rundgang führt durch die Leipziger Innenstadt zu Läden und Geschäften, die besonders nachhaltige und fair gehandelte Produkte führen. Auf dem Weg durch die City erklärt Marcel Pruß vom Projekt KonsumGlobal Leipzig verschiedene Wirtschaftsmodelle an Leipziger Beispielen, sowie globale Zusammenhänge.

Eingeladen sind alle Interessierten, die ihre eigene Lebensweise und ihren täglichen Konsum überdenken und Alternativen dazu in Leipzig finden wollen. Am Ende erhalten alle Teilnehmenden einen Einkaufsführer mit Konsumalternativen.

Der Stadtrundgang dauert zwei Stunden und ist kostenfrei.

Wer schon einmal dabei war, auch 2017 lohnt eine Teilnahme. Denn es gilt – im Vergleich mit dem vergangenen Jahr – drei neue Einrichtungen kennenzulernen.

Was: Positiv-Stadtrundgang: „Nachhaltig leben, fair einkaufen in Leipzig“
Wann: immer am zweiten Dienstag des Monat um 16 Uhr
Wo: Treffpunkt Richard-Wagner-Platz (Pusteblumenspringbrunnen)

Wei­tere Ter­mine 2017: 9. Mai, 13. Juni, 11. Juli, 8. August, 12. Sep­tember, 10. Oktober
Zusatztermine „Sonderöffnungszeit“:
Samstag 10. Juni (Leipziger Umwelttage) und 23. September (Faire Woche),
Sonntag 1. Oktober (Leipziger Markttage)

 

Woher kommen die Pflastersteine auf dem preisgekrönten Richard-Wagner-Platz?
Welche Probleme haben die Höfe am Brühl?
Wie lebt es sich vegan?
Ist saisonal und regional besser als bio?
Was genau bedeutet fairer Handel und warum lohnt es sich auch für mich dabei mitzumachen?

InnenstadtDiese Fragen und noch viele mehr werden bei diesem Stadtrundgang besprochen.

In Zeiten von absehbarer Ressourcenknappheit, Klimaveränderungen und Flüchtlingsbewegungen die auch uns erreichen, sollten sich die Menschen in den reichen Ländern der Welt Zeit zum Umdenken nehmen. Wie lange verträgt der blaue Planet unser aktuelles Wirtschaftsmodell? Wie sieht die Zukunft aus, wenn andere aufstrebende Nationen uns nacheifern?

Dieser Stadtrundgang gibt Antworten, die jedem Teilnehmenden Möglichkeiten zum Andersmachen vor der eigenen Haustür aufzeigen.

Erste Vernetzung zum Fairen Handel

vernetzungAm 9.2.17 organisierten wir unser erstes Vernetzungstreffen. Es war toll, so viele Menschen zu treffen, die sich in Leipzig für den fairen Handel engagieren. Bei interessanten Gesprächen wurden Kontakte aufgebaut und die nächsten Aktivitäten besprochen.

Schwerpunkte für 2017 werden die Themen „Kleidung“ im März und April und „Kaffee“ im Mai sein. Und natürlich werden auch andere Aktivitäten, z.B. im Rahmen der Fairen Woche im September geplant.

Speaker’s Tour: Chique Mode die krank macht

Gesundheitsschutz und Sicherheit sind in den Fabriken der globalen Bekleidungsindustrie immer noch Mangelware. Das beweisen die vielen Unfallmeldungen der letzten Jahre: Fabrikbrände und der Gebäudeeinsturz der Rana Plaza-Fabrik in Bangladesch forderten jährlich unzählige Opfer. Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Veranstaltung der Fairtrade-Town Leipzig am Montag den 20. März.

Fabrikarbeiter beim Sandstrahlen von Jeansstoff

Sandstrahlen von Jeansstoff -Foto by Allison Joyce

Neben den meist unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen an Fabrikgebäuden und Fertigungsmaschinen birgt insbesondere das Sandstrahlen von Jeans, das zur Herstellung des sogenannten „Used Look“ verwendet wird, große Risiken für die Gesundheit der Angestellten. Das Einatmen großer Mengen Staubs führt dabei in vielen Fällen zur Silikose, allgemein bekannt unter der Bezeichnung Staublunge, eine unheilbare Lungenkrankheit, die zuvor vor allem im Zusammenhang mit der Arbeit in Mienen oder auf Baustellen festgestellt wurde.

 

Um diesen negativen Entwicklungen Einhalt zu gebieten machte in den Jahren von 2010 bis 2012 die Clean Clothes Campaign die tödlichen gesundheitlichen Folgen türkischer Sandstrahler öffentlich und konnte ein Verbot dieser Technologie als Selbstverpflichtung der Jeansmarken erreichen. Doch was haben die Selbstverpflichtungen letztlich gebracht? Und wie sehen die Bedingungen heute, 5 Jahre später in der türkischen Bekleidungsindustrie aus?

Darüber wird Abulhalim Demir berichten, der ehemals selbst als Sandstrahler in der türkischen Modeindustrie arbeitete. Neben der Bericht von seinen eigenen Erfahrungen, zeigt er Filme und geht auf die derzeitige Situation in der Bekleidungsindustrie ein.

Sie sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung im Grünschnabel-Shop in der Nikolaistraße 20 teilzunehmen, Beginn ist um 20 Uhr.

Kulturtipp: Neueröffnung Kaffeemuseum Arababischer Coffe Baum

Fairer Handel hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten aus einer kleinen Nische heraus zu einem gesellschaftlichen Zukunftsthema entwickelt. Kaum ein anderes Produkt steht dafür wie des Deutschen liebstes Getränk am Morgen, der Kaffee. Dies zeigt nun auch die neue Ausstellung im Kaffeehaus Arabischer Coffee Baum in der Leipziger Innenstadt, das als ältestes heute noch existierendes Kaffeehaus Deutschlands gilt.

© Stadtgeschichtliches Museum

© Stadtgeschichtliches Museum

Fast 400.000 Besucher besichtigten seit der Eröffnung im Jahr 1999 das Museum „Zum Arabischen Coffee Baum“ unweit des Leipziger Markts. Nun, knapp 18 Jahre später öffnet die Ausstellung mit ihren geschichtsträchtigen Exponaten zur Kaffeekultur, sowohl inhaltlich, als auch grafisch neu aufbereitet und durch neue Themen ergänzt, wieder ihre Türen.

Wichtige Themenschwerpunkte der Ausstellung sind unter anderem Kaffee in der DDR oder die orientalische Kaffeeküche. Selbstverständlich ist immer noch einiges zur beinahe 400-jährigen Geschichte des Hauses „Zum Arabischen Coffe Baum“ zu erfahren.

Gänzlich neu aufgenommen wurden die Schwerpunkte „Kaffee als globale Handelsware“ und „Kaffeeware heute“, welche sich neben der Rolle deutscher Unternehmen in der Kaffeewirtschaft, auch mit unbequemen Aspekten im globalen Kaffeehandel wie Kinderarbeit oder Spekulationshandel beschäftigen. Das Thema fairer Handel mit Kaffee, wird anhand Leipziger Fair-Trade-Initiativen „Der Leipziger“ und „Café Chavalo“ vertiefend erläutert.

Die Ausstellung in der Fleischergasse 4 ist täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Leipzig bekennt sich zu nachhaltiger Entwicklung

Die Stadt Leipzig schließt sich der Musterresolution „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ des Deutschen Städtetags an. Dies hat die Ratsversammlung in ihrer Sitzung am 18. Januar 2017 mit großer Mehrheit beschlossen.

Der Beschluss begrüßt die von den Vereinten Nationen  verabschiedete 2030-Agenda und die darin enthaltenen 17 globalen Entwicklungsziele, die sogenannten „Sustainable Development Goals“ (SDGs), die neue Handlungsansätze zur Bekämpfung globaler Herausforderungen wie Klimawandel oder Armut definieren. Diese zeigen, als Kernstück der Agenda-2030, die Verantwortung für öffentliche Güter, wie Wasser, Boden, biologische Vielfalt oder gesunde Luft als Lebensgrundlage auch in den wirtschaftsstarken Ländern des Nordens auf.~6272446

„Das Motto ‚Global Denken, lokal Handeln‘ hat in der Messe- und Handelsstadt Leipzig eine tiefe Tradition, nicht zuletzt durch den Prozess der Leipziger Agenda 21. Diese Entscheidung zeigt eindrücklich, dass Stadtrat und Stadtverwaltung auch heute nicht die Augen vor globalen Herausforderungen verschließen, sondern die Verantwortung Leipzigs für eine zukunftsfähige und gerechte Entwicklung umsetzen,“ so Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal.

Dass der Schlüssel zur Lösung globaler Problemen in den Städten liegt, zeigt eine Prognose der Vereinten Nationen, dass bis 2050 70 Prozent der Menschen in Städten leben werden, was in der Anerkennung von Städten und Gemeinden als wichtige Akteure innerhalb der Agenda-2030 resultiert.

Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau: „Wichtigstes Ziel für uns ist das sogenannte ‚Stadtziel‘, das besagt Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu gestalten. Wir prüfen, wie weit diese Ziele bereits mit dem laufenden Prozess der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts INSEK abgedeckt sind, und an welchen Stellen wir noch ergänzen oder bestehende Planungen weiterentwickeln werden.“

In die Umsetzung der für Leipzig relevanten Nachhaltigkeitsziele werden die Bürgerinnen und Bürger über die Leipziger Agenda 21 sowie „Leipzig weiterdenken“ einbezogen.

Weiterführende Informationen zum Beschluss finden Sie im Ratsinformationssystem der Stadt Leipzig.

Wir wünschen faire Weihnachten

Die Steuerungsgruppe Fairtrade Town wünscht faire Weihnachten. Dass dabei frohe und faire Weihnachten ideal miteinander zu vereinbaren sind, zeigt auch dieses Jahr die Aktion „Fairer Weihnachtsbaumschmuck“, der lokalen Steuerungsgruppe Fairtrade Town Leipzig.

Fairer Baumschmuck im Gewandhaus

Fairer Baumschmuck im Gewandhaus, © Stadt Leipzig

„Gerade in der Weihnachtszeit sind wir gern bereit, mehr an unsere Mitmenschen zu denken und uns für sie zu engagieren – nicht nur hier bei uns, sondern auch dort, wo unsere Waren hergestellt werden. Unsere Aktion zeigt, wie leicht es ist, das auch in die Tat umzusetzen“, so Heiko Rosenthal, Umweltbürgermeister der Stadt Leipzig.

Die Aktion der Steuerungsgruppe mit Weihnachtsbaumschmuck, der zu fairen Konditionen hergestellt und gehandelt wurde, zeigt auch Handlungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen. Der Baumschmuck wird von Produzenten rund um den Globus bezogen. So kommen Gipsengel von Kunsthandwerkern in Alexandria / Ägypten, Zapfen- und Sternendekoration aus einem Projekt in Jaipur/Indien sowie Kugeln und Sterne aus Capiz, einer perlmuttartigen Muschel, hergestellt auf den Philippinen, zum Einsatz. Die festlich geschmückten Weihnachtsbäume können in den Foyers von Neuem Rathaus, Gewandhaus und der Oper Leipzig betrachtet werden. Die Zertifizierung  der Importeure als Fairtradeorganisation sichert den Produzentinnen und Produzenten Standards wie die Zahlung von über dem Weltmarktniveau festgelegten Preisen, einen direkten Handel und langfristige Lieferbeziehungen. Die dadurch erreichte Verbesserung örtlicher Lebensbedingungen in ärmeren Ländern, stellt gerade in Zeiten globaler Fluchtbewegungen eine nachhaltige Möglichkeit dar, aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen aus der Stadtgesellschaft heraus, anzugehen. Faire Einkaufsmöglichkeiten finden sich übrigens im Online-Einkaufsführer.

Zweite Fairtrade School in Leipzig

©Susanna-Eger-Schule

©Susanna-Eger-Schule

Die Steuerungsgruppe Fairtade-Town Leipzig gratuliert: Seit dem 3. November, trägt die Susanna-Eger-Schule in Leipzig, den Titel „Fairtrade School“. Am Tag der offenen Tür überreichte Urte Grauwinkel im Namen von Transfair Deutschland die Urkunde. „Ich freue mich, dass jetzt auch eine Berufsschule Fairtrade School ist und bin mir sicher, dass die zukünftigen Fachkräfte des Gastgewerbes die Verwendung von fair gehandelten Produkten auch in der Berufspraxis stärker nutzen werden“, so Urte Grauwinkel.

 

Das Berufliche Schulzentrum der Stadt Leipzig widmet sich vorrangig den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Ernährungsbranche. Die künftigen Hotelbetriebswirte hatten den Tag selbst geplant und zeigten so auch praktisch, welche Chancen und Möglichkeiten Berufe in der Hotellerie, Gastronomie und Ernährungsbranche bieten.

Beispielsweise wurden in der Schulküche fair gehandelte Bananen flambiert. Außerdem wurde ein Musterhotelzimmer ausgestattet mit fair gehandelter Kosmetik, Betthupferln, und Getränken in der Minibar sowie Bettwäsche aus Fairtrade-Baumwolle.

Zukunft gestalten lernen. Projektbörse der Zukunftsakademie für Leipziger Schulen

Zukunft gestalten lernen- unter diesem Motto fand am 3.November 2016 in der Stadtbibliothek Leipzig eine Projektbörse zu den Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie MINT (Unterrichtsfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) statt. Diese wurde von der Zukunftsakademie Leipzig e.V. in Kooperation mit der Leipziger Agenda 21 sowie dem Dezernat für Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig organisiert.

Für die Veranstaltung waren Lehrer/innen von Oberschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen eingeladen, um sich über die verschiedenen Akteure sowie deren Projekte und Bildungsangebote im Bereich nachhaltiger Bildung zu informieren. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Veit Polowy vom Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung der Universität Leipzig, welcher mit einem Vortrag in das Thema einführte und mit aktuellen Entwicklungen wie dem Klimawandel, Artensterben oder auch erneuerbaren Energieträgern den Bezug zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen herstellte.

Bildung für nachhaltige Entwicklung soll die Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit eigenen Fragen fördern, etwa nach der Zukunftsfähigkeit von Lebensentwürfen, nach globaler Gerechtigkeit mit dauerhafter Umweltverträglichkeit und einer wirtschaftlichen Entwicklung, die auch späteren Generationen Handlungsspielräume gewährleistet. 31 außerschulische Bildungsanbieter aus dem Bereich BNE und MINT stellten vor, welchen Zugang sie Schüler/innen zu diesen Fragestellungen vermitteln können.
bne-projektboerseZentrales Anliegen dabei ist die Vermittlung von Projektangeboten, welche im Unterricht eingesetzt werden können, damit die Schüler weiterführende Kompetenzen im Bereich BNE erlangen können, wie es von der Kultusministerkonferenz für alle Schulfächer als wichtige Perspektive definiert wurde. Die anwesenden Lehrer/innen nahmen die Anregungen mit Interesse auf und konnten direkt weitere Kooperationen mit den Anwesenden vereinbaren.

Bildung ist das Fundament eines progressiven, modernen und nachhaltigen Umweltverständnisses. Lehrerinnen und Lehrer sind gefragt, diese Bildungsangebote in ihre Lehrtätigkeit zu integrieren und mit geeigneten methodischen Ansätzen den Erwerb von Gestaltungskompetenz zu fördern.

Thematisch zusammengefasst unter dem Schirm der BNE ging es für die 31 Anbieter auch um die  Verknüpfung eigener Themenfelder mit anderen Inhalten, wie technischen, geografischen oder auch biologischen Schwerpunkten. So entstand ein weit gefächertes Informationsangebot vom Umweltinformationszentrum Leipzig, über die Wassermühle Dölitz bis hin zum EineWelt e.V., welcher sich nebenbei noch um das faire Catering kümmerte.

Diese Kooperation von Akteuren der BNE und MINT-Bildung zu stärken ist ein vielseitiger Prozess der über eine Projektbörse hinaus gehen sollte. So wurde im abschließenden Netzwerktreffen eine Fortführung dieses Prozesses gewünscht und eine Folgeveranstaltung zur weiteren Vernetzung vereinbart.

Soziale Nachhaltigkeit in der Uni Leipzig

Mit einem Vortrag der Parteivorsitzenden der Linkspartei Katja Kipping, hat am Mittwoch dem 26. Oktober die Themenreihe „Soziale Nachhaltigkeit“, der internationalen Studierendengruppe oikos Leipzig, welche sich für die Förderung einer nachhaltigen Gesellschaft einsetzt, begonnen.

soz_nachhaltigkeitUnter dem Motto „10 Veranstaltungen zwischen Oktober und Januar – (fast) immer Dienstags, (fast) immer wöchentlich, immer nachhaltig“, werden noch bis zum Ende des derzeitigen Semesters, Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden stattfinden. Weiterhin ist eine Fotoausstellung zum Thema „Ich mache deine Kleidung! Die starken Frauen aus Südostasien“ im Hörsaalgebäude der Uni Leipzig am Augustusplatz organisiert, um sich dem Themenkomplex zu nähern.

Die Veranstaltungen behandeln dabei Themen, sowohl ökologischer als auch sozialer Art, wodurch ein großes Themenspektrum, von Investorenarchitektur und nachhaltiger Stadtplanung bis hin zur Emanzipation durch Flüchtlingspolitik, entsteht. Nähere Details zu den einzelnen Veranstaltungen sind auf der Themenseite von oikos Leipzig sowie dem Flyer zur Themenreihe zu finden.

(Herbstlicher) Rückenwind für fairen Handel

Am Sonntag den 23. Oktober findet in Leipzig die Veranstaltung „Herbstwind- Das ökumenische Nachhaltigkeitsfest der Leipziger Kirchen“, statt. In der Zeit von 12 bis 17 Uhr sind alle Familien, interessierten Gemeindemitglieder sowie Verwaltungs- und Kirchenangestellte in den Innenhof unHerbstwind-Plakatd den Gemeindesaal der Propsteigemeinde St. Trinitatis, eingeladen.

Ein zentrales Anliegen dabei, ist die Vorstellung des Einkaufsnetz Leipzig-gemeinsam. ökologisch. fair., als Beschaffungsplattform für christliche Einrichtungen und Gemeinden in Leipzig jeglicher Konfession, für faire, ökologische und regionale Produkte sowie gleichzeitig als Netzwerk zum Austausch für eine neue Form des Wirtschaftens in den Kirchen.

Auf die Besucher wartet dabei ein herbstliches Markttreiben für Jung und Alt mit nachhaltigen Produkten und Initiativen, herzhafte Leckereien zum Mittag und für Zwischendurch, aber ebenso eine Talkrunde mit dem Thema „Gelebte Nachhaltigkeit in Kirchengemeinden“. An Marktständen stellen sich diverse Akteure vor, die sich durch ihr Engagement für eine nachhaltige Gesellschaft einsetzen. Auch für ein vielfältiges Kinderprogramm u.a. mit Basteln, Fußball-nähen und leckerem Stockbrot ist gesorgt. Die Propsteikirche wird durch eine Nachhaltigkeits-Kirchenführung (ca.13 Uhr) ebenfalls in den Fokus gerückt.

Was: Herbstwind- Das ökumenische Nachhaltigkeitsfest der Leipziger Kirchen

Wann: 23.10.2016, 12 bis 17 Uhr

Wo: Propsteikirche St. Trinitatis, Nonnenmühlgasse 2