Fairer Eissommer 2016

Auch in die­sem Jahr bie­ten neun Eis­die­len ver­schie­dene Eis­sor­ten an, die mit Zuta­ten aus fai­rem Han­del her­ge­stellt wur­den. Neu ist, dass Du vom 1. bis 31. Juli per Online-Abstim­mung deine Lieb­lings­eis­sorte wäh­len kannst. Wenn Du möch­test kannst du außer­dem an einem Gewinn­spiel teil­neh­men, bei dem Du einen Gut­schein für den Welt­la­den im Wert von 20 Euro gewin­nen kannst. Gib dafür ein­fach deine E-Mail­adresse vor dem Abstim­men an.

Fair gewinnt!

 

 

Frucht schlägt Schoko – Fai­rer Eis­som­mer zieht Bilanz

(12.08.2016) Eis mit fair gehan­del­ter Scho­ko­lade war der Halb­zeit-Ren­ner beim „Fai­ren Eis­som­mer 2016“, doch am Ende gin­gen die Frucht-Sor­bets klar in Füh­rung. Ins­ge­samt neun Leip­zi­ger Eis­die­len unter­stütz­ten die vier­wö­chige Aktion in die­sem Jahr und ver­kauf­ten im Juli Eis mit Zuta­ten aus fai­rem Han­del. Auf der Web­seite www.leipzig-handelt-fair.de konn­ten die Eis­ge­nie­ßer über ihren Favo­ri­ten abstim­men.

Das Ergeb­nis des klei­nen Wett­be­wer­bes gibt es unter die­sem Link.

Wäh­rend des Fai­ren Eis­som­mers wurden fast 10.000 Kugeln Eis mit fai­ren Zuta­ten verkauft.Die Fair­trade Town Leip­zig konnte mit dem Eis­som­mer wie­der viele Men­schen mit dem Thema fai­rer Han­del errei­chen. Eine Eis­diele wird sogar wei­ter­hin ein Zimt-Eis anbie­ten, des­sen Zimt von der Insel Sri Lanka im indi­schen Ozean stammt und die Kri­te­rien des fai­ren Han­dels erfüllt.

DLeipzigFair110210ie Aktion ist eine Initia­tive der Steue­rungs­gruppe Fair­trade Town Leip­zig, um den fai­ren Han­del bekann­ter zu machen. Leip­zig ist seit 2011 als Fair­trade Town aus­ge­zeich­net und errang 2015 einen von fünf Haupt­prei­sen beim Wett­be­werb „Haupt­stadt des fai­ren Han­dels“.

 

 

IMG_6128-Hier ist der Gewin­ner

(11.08.2016) Also ein­ein­halb Gewin­ner. Denn Papa Ste­fan und Sohn Arthur freuen sich über den Gut­schein vom Welt­la­den. Beide hat­ten für das Hasel­nuss-Eis im Gus­tav H. abge­stimmt. Der Soh­ne­mann fand aber auch das Mango-Eis sehr lecker.

Arthur wird sehr wahr­schein­lich die zwan­zig Euro des Gut­scheins in Musik­in­stru­mente aus fai­rem Han­del inves­tie­ren. Sehr gut!

 

 

Wo das Eis am bes­ten schmeckt

(10.08.2016) Dort ist der Leip­zi­ger Süden. Denn in der Eis­diele Bra­kes Go schmeckt das Eis am bes­ten.

brakers goDas ist zumin­dest das Ergeb­nis des Online-Votings zum Fai­ren Eis­som­mer 2016. Die Fruchts­or­bets der Eis­diele haben mit 40% Stimm­an­teil den klei­nen Wett­be­werb unter Leip­zi­ger Eis­pro­du­zen­ten ent­schei­den. Fast 400 Stim­men wur­den wäh­rend der Dauer der Aktion abge­ge­ben.

Für den Fai­ren Eis­som­mer 2016 gab es im Bra­kers Go immer min­des­tens zwei Frucht­eis­sor­ten zur Wahl. „Die Sor­bets bestehen aus Frucht­pü­ree oder Frucht­saft, fair gehan­del­tem Zucker und etwas Bio-Zitrone“, sagt Sven Braune. „Mehr ver­rate ich nicht.“

IMG_6080Sven ist Inha­ber des Geschäfts in Con­ne­witz und hat wäh­rend der Aktion 60 Kilo­gramm Zucker und 100 Liter Saft, bei­des aus fai­rem Han­del, für sein Sor­bet-Eis ver­wen­det.

Das Bra­kers Go nimmt seit fünf Jah­ren am Fai­ren Eis­som­mer teil, der Grund ist ein­fach. „So wie bei Bio-Lebens­mit­teln, die heute über­all zu haben sind, muss halt jemand mit dem fai­ren Sachen anfan­gen. Des­halb mache ich mit.“

Das wis­sen die Gäste im Bra­kers Go zu schät­zen.

 

 

Vor­bei!

(01.08.2016) Das war der Faire Eis­som­mer 2016.

Also fast. Es kann natür­lich noch das Eis mit den fai­ren Zuta­ten bei den Teil­neh­mern leer geschleckt wer­den. Die Abstim­mung ist aller­dings vor­über.

Wir mel­den uns bald mit dem Gewin­ner des Votes und des Gut­scheins für den Welt­la­den.

 

 

End­spurt beim Fai­ren Eis­som­mer 2016

(30.07.2016) Das letzte Wochen­ende des Fai­ren Eis­som­mers 2016 läuft und es über­rascht mit küh­le­ren Tem­pe­ra­tu­ren. Wesent­lich küh­ler noch sind die Sor­bets der Eis­diele Bra­kers Go in Con­ne­witz.

In den ver­gan­ge­nen Wochen gab es viel Frucht­eis mit ver­schie­dene Geschmacks­rich­tun­gen. Die Sor­bets wur­den immer mit Zucker aus fai­rem Han­del und wo mög­lich auch mit Frucht­saft aus fai­rem Han­del her­ge­stellt.

Der Zucker ist bekannt aus dem Super­markt­re­gal. Der Koope­ra­ti­ons­part­ner in Deutsch­land ist Südzucker. Der Weisse Rohr­zu­cker stammt von der Insel Mau­ri­tius, für viele Euro­päer bekannt als Traum­in­sel im Indi­schen Ozean.
IMG_6103Zucker­an­bau ist einer der wich­tigs­ten Wirt­schafts­zweige auf Mau­ri­tius. Auf knapp 90% der bewirt­schaf­te­ten Flä­che wird der Roh­stoff ange­baut, ein Groß­teil der Bevöl­ke­rung ist unmit­tel­bar von Erträ­gen aus dem Ver­kauf des Zucker­rohrs abhän­gig. Durch den Fall der Zucker­preise und wegen häu­fi­ger Natur­ka­ta­stro­phen gera­ten die Klein­bau­ern­fa­mi­lien jedoch zuneh­mend unter Druck.

Um der Abwärts­ent­wick­lung ent­ge­gen zu tre­ten, haben sich anfangs fünf Zucker­rohr-Koope­ra­ti­ven auf Mau­ri­tius im Okto­ber 2009 zum Ein­tritt in das Fair­trade-Sys­tem ent­schlos­sen. Ziel die­ses Schrit­tes war es, die Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen der Klein­bäue­rin­nen und Klein­bau­ern ste­tig zu ver­bes­sern und die wirt­schaft­li­che Unab­hän­gig­keit ihrer Mit­glie­der aus­zu­bauen. Durch den gro­ßen Erfolg haben sich in den letz­ten Jah­ren mehr als 30 Zucker­rohr­ko­ope­ra­ti­ven dem Fair­trade-Sys­tem und damit der „Mau­ri­tius Group“ ange­schlos­sen.

Mehr zur „Mau­ri­tius Group“, sehr trans­pa­rent, unter die­sem Link.

SaftAuch die Frucht­säfte fin­den sich im Super­markt­re­gal. Die öster­rei­chi­sche Firma Pfan­ner pflegt seit mehr als 10 Jah­ren erfolg­reich die Part­ner­schaft mit Fair­trade. Heute ist das Fami­li­en­un­ter­neh­men Pfan­ner welt­weit der vol­ums­stärkste Part­ner von Fair­trade im Saft­be­reich und bie­tet mit Abstand das umfang­reichste Sor­ti­ment an.

Mehr zu Pfan­ner und den Frucht­säf­ten unter die­sem Link.

Der Faire Eis­som­mer dau­ert noch die­ses Wochen­ende an. Also wei­ter abstim­men und gewin­nen.

 

 

Füh­rungs­wech­sel bei den Eis­sor­ten im Fai­ren Eis­som­mer 2016

(28.07.2016) Die Sor­bets lösen auf der Ziel­ge­ra­den das Milch­eis ab.

Die Deut­schen essen im Durch­schnitt 13 Kilo­gramm Bana­nen pro Jahr. Die­ser Wert könnte stei­gen, wenn immer mehr Men­schen das Cas­hew-Banane-Eis von San Remo essen. Denn der Eis-Chef bestellt pro Woche min­des­tens zehn Kilo­gramm Bana­nen aus fai­rem Han­del im   Welt­la­den.

BanafairDie zudem Bio-zer­ti­fi­zier­ten Bana­nen für das Eis stam­men aus Ecua­dor. Sie tra­gen das Sie­gel von BanaFair.

Bana­F­air-Bana­nen wer­den vom Klein­bau­ern­ver­band Uro­cal pro­du­ziert. Etwa 120 Fami­lien in der Küs­ten­re­gion im Süden von Ecua­dor bauen auf klei­nen Flä­chen Kakao und Bana­nen an, ohne che­mi­schen Dün­ger und Pes­ti­zide. Die Bau­ern arbei­ten nach den Grund­sät­zen des öko­lo­gi­schen Land­baus. Der Genos­sen­schafts­ver­band Uro­cal berät und unter­stützt die Bau­ern. Uro­cal hat sich dem Ziel einer nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung ver­schrie­ben und die Öko­lo­gi­sie­rung der Pro­duk­tion ist ein wich­ti­ger Schritt dort­hin: die Böden blei­ben frucht­bar und die Men­schen gesund.
_MG_6068Der faire Han­del mit Bana­F­air garan­tiert sta­bile Preise und lang­fris­tige Han­dels­be­zie­hun­gen. Die Bau­ern­fa­mi­lien erzie­len ein exis­tenz­si­chern­des Ein­kom­men. Uro­cal erhält einen Mehr­preis für Gemein­schafts­auf­ga­ben im sozia­len Bereich, Gesund­heits­er­zie­hung, fach­li­che Wei­ter­bil­dung, Pro­gramme für Kin­der und Jugend­li­che oder zur Sicher­stel­lung der Selbst­ver­sor­gung der Fami­lien.

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Klein­bau­ern­ver­band Uro­cal fin­den sich unter dem Link in den Fotos.

FairtradeLogoBigDas Cas­hew-Bana­nen-Eis gibt es bei San Remo (Niko­lai­straße und Hain­straße)

Fair gehan­delte Bana­nen mit Bana­F­air-Sie­gel gibt es im Welt­la­den und aus­ge­such­ten Bio­lä­den zu kau­fen. Aber auch im Super­markt um die Ecke gibt es immer häu­fi­ger fair gehan­delte Bana­nen mit Fair­trade-Sie­gel zu kau­fen. So kann jeder Kon­su­mie­rende sich ganz leicht für die Bana­nen mit dem gewis­sen Mehr­wert ent­schei­den.

Der Faire Eis­som­mer dau­ert noch bis zum Sonn­tag. Also wei­ter abstim­men und gewin­nen

 

 

Fruch­tig im Leip­zi­ger Nor­den­wes­ten

_MG_6056(21.07.2016) Mango-Eis ist stark nach­ge­fragt beim Fai­ren Eis­som­mer 2016.

Man­gos sind eine der meist gehan­del­ten Obst­sor­ten der Welt. Für das Eis nutzt das Eis­café Flo­renz ein fair gehan­del­tes Mango-Prü­ree. Die Man­gos dafür wach­sen auf den Phil­ip­pi­nen und wer­den dort auch zu ver­schie­de­nen Pro­duk­ten wei­ter­ver­ar­bei­tet – auch zu Man­gopü­ree.

Dies wird in 1-Kg-Alub­eu­teln von der Fair­han­dels­ge­nos­sen­schaft dwp impor­tiert. dwp ist nicht nur größ­ter Abneh­mer von fair gehan­del­ten Man­go­pro­duk­ten sondern auch ver­läss­li­cher Mit­strei­ter in allen zen­tra­len Preda-Kam­pa­gnen.

IMG_6016Die Preda-Stif­tung ist welt­weit für den Ein­satz für Kin­der­rechte bekannt. Die zahl­rei­chen Erfolge im jahr­zehn­te­lan­gen Kampf gegen Kin­der­pro­sti­tu­tion und andere Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen, die Preda immer wie­der inter­na­tio­nale Auf­merk­sam­keit und Aner­ken­nung ver­schaf­fen, basie­ren auf einem umfas­sen­den Gesamt­kon­zept, mit dem der Lei­ter Shay Cul­len und sein Team die Ursa­chen die­ser Miss­stände bekämp­fen. Neben öffent­lich­keits­wirk­sa­men Kam­pa­gnen, der juris­ti­schen Ver­fol­gung von Tätern oder the­ra­peu­ti­schen Hil­fen für die Opfer sexu­el­len Miss­brauchs setzt Preda dabei vor allem auf den Fai­ren Han­del als Prä­ven­ti­ons­stra­te­gie. Denn Prä­ven­tion ist bes­ser als Hei­lung!

Mehr zur Preda-Stif­tung gibt es unter die­sem Link.

Das Mango-Püree über­zeugt durch sei­nen hohen Frucht­an­teil und ver­leiht ihm einen natür­li­chen, tro­pi­sch-fruch­ti­gen Geschmack. Damit bie­tet es viel­fäl­tige Ver­wen­dungs­mög­lich­kei­ten: je nach Dosie­rung von sprit­zig-leicht bis exo­ti­sch-süß, mit Sekt oder Sel­ters auf Müsli, Des­serts oder im Eis.

Das Eis­café Flo­renz hat fol­gende Öff­nungs­zei­ten: Mon­tag — Sonn­tag 13.00 — 18.00 Uhr

Der Faire Eis­som­mer dau­ert noch gut eine Wochen an. Also wei­ter abstim­men und gewin­nen.

 

 

Hasel­nuss-Eis im Leip­zi­ger Osten

(19.07.2016) Die küh­len Aus­sen­tem­pe­ra­tu­ren sind vor­bei. Wie wäre es mit einem Tem­pe­ra­tur­sturz von Innen??!

IMG_6084Im Gus­tav H. gibt es ein lecke­res Hasel­nuss-Eis. Fast drei von vier Nüs­sen der welt­wei­ten Hasel­nuss-Ernte stam­men von der tür­ki­schen Schwarz­meer­küste. Häu­fig arbei­ten auf den Plan­ta­gen Wan­der­ar­bei­ter mit ihrer gan­zen Fami­lie. Um ihren Lebens­un­ter­halt zu ver­die­nen müs­sen auch die Kin­der mit­ar­bei­ten. Bil­dungs­mög­lich­kei­ten für die Kin­der (aber auch für die Erwach­se­nen), um damit ein Ausbre­chen aus die­sen Struk­tu­ren zu ermög­li­chen, ist kaum gege­ben.

IMG_6015Die Hasel­nüsse für das Eis stam­men aus fai­rem Han­del. Sie tra­gen nicht nur das dwp-Sie­gel, son­dern auch das Sie­gel von Natur­land-Fair. Die Hasel­nüsse wer­den vom dwp-Ver­trags­part­ner ISIK Tarim, dem Bio-Pio­nier aus der Tür­kei, pro­du­ziert. ISIK bezieht hoch­wer­tige Ern­te­er­zeug­nisse von über 2.000 Bio-Klein­bau­ern­fa­mi­lien, die in 90 Dorf­ge­mein­schaf­ten im soge­nann­ten „Happy Vil­lage-Pro­jekt“ in tra­di­tio­nel­ler Nach­bar­schafts­hilfe zusam­men­ar­bei­ten. Neben die­sen Fami­lien pro­fi­tie­ren mehr als 600 Fest­an­ge­stellte — in der Mehr­zahl Frauen — in zwei eige­nen Ver­ar­bei­tungs­an­la­gen vom Enga­ge­ment ISIK Tar­ims und den Leis­tun­gen des fai­ren Han­dels. Dazu zäh­len neben einer fai­ren Ent­loh­nung bei­spiels­weise kos­ten­lo­ser Trans­port zum Arbeits­platz, Ver­pfle­gung sowie Schu­lungs- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bote.

Naturland-FairNatur­land Bau­ern und Ver­ar­bei­ter pro­du­zie­ren nach den Natur­land Richt­li­nien wert­volle Lebens­mit­tel. Her­stel­lung und Ver­ar­bei­tung aller nach den Natur­land Richt­li­nien erzeug­ter Pro­dukte scho­nen die Umwelt und sichern Arbeits­plätze. Im Jahre 2014 wirt­schaf­te­ten welt­weit über 40.000 Bau­ern nach den Ver­bands­richt­li­nien. Ca. 60 Pro­dukte aus fai­rem Han­del ver­treibt der Bio­bau­ern­ver­band unter dem Sie­gel Natur­land-Fair.
Die Stif­tung Waren­test bestä­tigte erst im Mai 2016 die Wir­kung des Sie­gels mit dem Fazit: „Ein­zi­ges Sie­gel mit sehr hoher Aus­sa­ge­kraft. Natur­land konnte in nahezu allen Fäl­len seine gela­bel­ten Pro­dukte pro­blem­los zurück­ver­fol­gen.“

Mehr Infor­ma­tio­nen zu den Hasel­nüs­sen fin­den sich unter die­sem Link.

Das Gus­tav H. hat fol­gende Öff­nungs­zei­ten:
Diens­tag — Sonn­tag 13.00 — 18.00 Uhr

Der Faire Eis­som­mer dau­ert noch zwei Wochen an. Also wei­ter abstim­men und gewin­nen.

Übri­gens;
Ein Bei­trag aus dem Euro­pa­ma­ga­zin zeigt die Umstände der Hasel­nuss-Ernte an der tür­ki­schen Schwarz­meer­küste.

 

 

Start in die dritte Woche

(18.07.2016) Es zeich­net sich ein Kopf-an-Kopf Ren­nen zwi­schen zwei Eis­sor­ten ab.

Des­halb legt die Eis­träu­me­rei noch ein­mal nach und bie­tet jetzt wie­der das leckere Zimt-Eis an.

IMG_6090Der Zimt für die­ses Eis stammt aus fai­rem Han­del und wird auf der Insel Sri Lanka im indi­schen Ozean pro­du­ziert. Der Klein­bau­ern­or­ga­ni­sa­tion SOFA (Small Orga­nic Far­mer Orga­niza­t­ion) gehö­ren heute 2500 Bau­ern­fa­mi­lien an. Keine hat hier mehr als einen Hektar Land zur Ver­fü­gung. Neben Zimt und Mus­kat­nüs­sen wer­den noch viele andere Gewürze nach Bio-Richt­li­nien ange­baut, für die Eigen­ver­sor­gung nut­zen sie viele Bäume wie Mango, Tama­rin­den oder Zucker­pal­men. Die Klein­bau­ern sind eigent­lich eher Wald- als Feld­bau­ern. Nur der Reis wächst auf Fel­dern, alles andere wächst im Wald.

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Zimt­an­bau gibt es unter die­sem Link.

Der Zimt trägt das Natur­land Fair- und das dwp-Sie­gel, wel­che den fai­ren Han­del aus­wei­sen. Sämt­li­che dwp-Gewürze wer­den durch den aus­ge­wie­se­nen Gewürz­ex­per­ten Peter Lendi in der Schweiz zuver­läs­sig geprüft, z.T. ver­ar­bei­tet, gemischt und sorg­fäl­tig ver­packt, bevor sie für den Ver­trieb in Deutsch­land dwp zuge­stellt wer­den.

_MG_5885Gewürze stam­men häu­fig aus Län­dern des glo­ba­len Südens. Zimt und Pfef­fer wach­sen in unse­ren Brei­ten ein­fach nicht. Damit die Gewürz­bau­ern ein men­schen­wür­di­ges Leben durch ihrer Hände Arbeit haben, kön­nen wir hier im glo­ba­len Nor­den auf fair gehan­delte Vari­an­ten aus­wei­chen. Diese Gewürze wer­den sehr oft mit ande­ren Nutz­pflan­zen in öko­lo­gi­sch nach­hal­ti­ger Misch­kul­tur ange­baut. Zudem glei­chen die zusätz­li­chen Erträge aus dem Gewür­zan­bau Welt­markt­preis­schwan­kun­gen für z.B. Kaf­fee aus. Selbst kleine Ern­te­men­gen sind wirt­schaft­lich sinn­voll, denn vor allem für Bio-Qua­li­tät erzie­len die Klein­bau­ern im fai­ren Han­del einen guten Preis. Auch im Super­markt-Gewürz­re­gal gibt es teil­weise auch schon fair gehan­delte Alter­na­ti­ven.

Die Eis­träu­me­rei hat fol­gende Öff­nungs­zei­ten: Diens­tag — Sonn­tag 13:00 — 20:00 Uhr
Die Kleine Eis­träu­me­rei hat fol­gende Öff­nungs­zei­ten: Mon­tag — Sonn­tag 12:00 — 18:00 Uhr

Der Faire Eis­som­mer dau­ert noch zwei Wochen an. Also wei­ter abstim­men und gewin­nen.

 

 

Joghurt mit Scho­ko­lade liegt zur Halb­zeit der Aktion "Fai­rer Eis­som­mer 2016" vorn

(17.07.2016) Eis mit fair gehan­del­ter Scho­ko­lade ist bis­lang der Ren­ner bei der Aktion "Fai­rer Eis­som­mer 2016". Aber auch Sor­ten wie Mango, Banane, Hasel­nuss, Zimt und Fruchts­or­bets wer­den in der Fair­trade-Town Leip­zig flei­ßig geges­sen. Ins­ge­samt gin­gen in den ers­ten zwei Wochen der Som­mer­ak­tion rund 5.000 Kugeln der küh­len Köst­lich­kei­ten über die Eisthe­ken der teil­neh­men­den Händ­ler.IMG_5868

"Der Faire Eis­som­mer ist 2016 in sei­nem fünf­ten Jahr. In die­sem Som­mer haben wir einen klei­nen Wett­be­werb unter den Leip­zi­ger Eis­pro­du­zen­ten gestar­tet. Wir suchen das Eis mit fair gehan­del­ten Zuta­ten, was am bes­ten schmeckt", sagt Mar­cel Pruß, Spre­cher der Aktion der Loka­len Steue­rungs­gruppe "Fair­trade Town".

Auf der Web­seite www.leipzig-handelt-fair.de kön­nen Eis­ge­nie­ßer über ihren Favo­ri­ten abstim­men. Zu gewin­nen gibt es einen Ein­kaufs­gut­schein für den Welt­la­den. "Gleich­zei­tig unter­stützt der Kauf jedes fai­ren Eises die Prin­zi­pien des gerech­ten Han­dels wie den Ver­zicht auf Kin­der­ar­beit und den Schutz vor wirt­schaft­li­cher Aus­beu­tung", erklärt Umwelt­bür­ger­meis­ter Heiko Rosent­hal. Ein Bei­spiel: Der Faire Han­del mit Man­gos auf den Phil­ip­pi­nen, wo Erzeu­ger­preise für Man­gos durch Kar­telle über Jahre künst­lich nied­rig gehal­ten wur­den, hat sich zu einem wirk­sa­men Instru­ment gegen Armut und Land­flucht ent­wi­ckelt.

Leip­zig ist seit 2011 als Fair­trade Town aus­ge­zeich­net und errang 2015 einen von fünf Haupt­prei­sen beim Wett­be­werb "Haupt­stadt des fai­ren Han­dels".

 

 

Die zweite Woche beginnt

(10.07.2016) Am Mon­tag geht der Fai­ren Eis­som­mer 2016 in seine zweite Woche und es führt noch immer die Eis­sorte: 'Joghurt mit Scho­ko­lade'.

Aber die ande­ren Eis­her­stel­ler geben sich noch nicht geschla­gen. Jür­gen Scholz vom Vanille & Zimt ist in sei­ner Eis­ma­nu­fak­tur flei­ßig dabei, sein Eis mit natür­li­chen Zuta­ten zu pro­du­zie­ren.

IMG_6030Für das Eis mit fai­ren Zuta­ten nimmt er einen teil­raf­fi­nier­ten Bio-Rohr­zu­cker der Fair­han­dels­ge­nos­sen­schaft dwp. Der Zucker stammt aus Para­guay. In der Region Arro­yos y Este­ros ern­ten ca. 1050 Mit­glie­der der Koope­ra­tive Man­du­vira das Zucker­rohr von Juni bis Novem­ber. Bis Januar sind deren Ein­künfte so sicher­ge­stellt. Doch bis zur neuen Ernte im dar­auf fol­gen­den Juni feh­len für die meis­ten alter­na­tive Ein­kom­mens­quel­len. Des­halb ist der Fair­han­dels-Auf­schlag wich­tig: 50% IMG_6017des Auf­schlags wer­den den Mit­glie­dern bar aus­ge­zahlt, so dass sie in Nah­rung, Aus­bil­dung und — wenn mög­lich — in ihre klei­nen Far­men inves­tie­ren kön­nen. Die rest­li­chen 50% wer­den für die soziale und wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der
Koope­ra­tive ver­wen­det. So kön­nen die Mit­glie­der auf medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung, tech­ni­sche Bera­tung, Schu­lun­gen, güns­tige Kre­dite und Spar­fonds zurück­grei­fen.

Mehr Infom­ra­tio­nen zum ver­wen­de­ten Zucker fin­den sich unter die­sem Link.

dwp_logoDie Fair­han­dels­ge­nos­sen­schaft dwp ist ein aner­kann­ter Impor­teur und Lie­fe­rant der Welt­lä­den in Deutsch­land und Öster­reich. Zu erken­nen sind deren Pro­dukte am dwp-Sie­gel.

Vanille & Zimt hat fol­gende Öff­nungs­zei­ten:
Mon­tag — Frei­tag 12.00 — 18.00 Uhr
Sams­tag — Sonn­tag 13.00 — 18.00 Uhr

Der Faire Eis­som­mer dau­ert noch drei Wochen. Also wei­ter abstim­men und gewin­nen.

 

 

Bilanz des ers­ten Wochen­en­des

(04.07.2016) Das erste Wochen­ende des Fai­ren Eis­som­mers 2016 ist vor­bei und es führt mit Abstand eine Eis­sorte. 'Joghurt mit Scho­ko­lade' ist für alle Eis­ge­nie­ßer das lecker­ste Eis soweit.

IMG_5918Die Eis­träu­me­rei in der Rie­beck­straße in Reud­nitz nutzt für die­ses Eis eine dunkle Voll­milch­scho­ko­lade vom Bio­an­bie­ter Rapun­zel. Der Rohr­zu­cker (von der Koope­ra­tive Man­du­virá in Para­guay), die Kakao­masse und Kakao­but­ter (von der Klein­bau­ern-K  oope­ra­tive Cona­cado in der Dome­ni­ka­ni­sche Repu­blik) stam­men von Part­nern des Hand in Hand Pro­gramms von Rapu­zel. Das Hand in Hand-Sie­gel ist gut sicht­bar auf Pro­duk­ten zu sehen, die über 50% Roh­stoffe von Hand in Hand-Part­nern ent­hal­ten.

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Pro­dukt unter die­sem Link. Mehr Infor­ma­tio­nen zum Hand in Hand-Pro­gramm gibt es unter die­sem Link.

Fair gehan­delte Scho­ko­lade gibt es fast über­all zu kau­fen, auch im Super­markt oder Dis­coun­ter um die Ecke.

hih-logo-160Ein Eis mit Zuta­ten aus fai­rem Han­del her­zu­stel­len, ist eben­falls ganz ein­fach.

Der Faire Eis­som­mer dau­ert noch vier Wochen an. Also wei­ter abstim­men und gewin­nen.

 

 

 

Fai­rer Eis­som­mer 2016 star­tet

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(30.06.2016) Der faire Eis­som­mer ist wie­der da!

Neun Eis­die­len in Leip­zig neh­men vom 1. Juli bis zum 31. Juli wie­der min­des­tens eine Eis­sorte mit Zuta­ten aus fai­rem Han­del in ihr Sor­ti­ment auf. Ange­mel­det sind bis­lang San Remo, Bra­kers Go, Eis­kaf­fee Flo­renz, Eis­träu­me­rei und Vanille & Zimt. Neu dabei ist auch die Eis­diele Gus­tav H.

Auf den City­Cards, die es bei den Eis­die­len und in den übli­chen Steck­plät­zen gibt, wer­den
Leip­zi­ger und ihre Gäste gefragt:
Wer pro­du­ziert das lecker­ste Eis mit Zuta­ten aus fai­rem Han­del in Leip­zig? Gewin­nen Klas­si­ker, wie Scho­ko­lade und Vanille oder Exo­ti­sche­res, wie Cas­hew-Banane?

Neu ist die Mög­lich­keit, online auf www.leipzig-handelt-fair.de für die Lieb­lings­eis­sorte abzu­stim­men. Außer­dem gibt es ein Gewinn­spiel, bei dem ein Gut­schein für den Leip­zi­ger Welt­la­den im Wert von 20 Euro winkt.

Auch Umwelt­bür­ger­meis­ter Heiko Rosent­hal freut sich auf lecke­res Eis:
"Die Durch­füh­rung des mitt­ler­weile 5. Eis­som­mers zeigt, dass Leip­zig dem fai­ren Han­del nicht nur offen gegen­über­steht, son­dern Fair­trade fest in der Zivil­ge­sell­schaft ver­an­kert ist. Beson­ders freue ich mich über die Eis­die­len, die im letz­ten Jahr dau­er­haft ihren Kaf­fee auf Fair­trade Kaf­fee umstell­ten und auch ganz­jäh­rig fair gehan­del­tes Eis anbie­ten."
Heiko Rosent­hals Geheim­tipp: "Scho­ko­la­den­eis, am Bes­ten noch mit Streu­seln."

Der Eis­som­mer ist eine Initia­tive der Steue­rungs­runde Fair­trade Town Leip­zig, um den fai­ren Han­del bekann­ter zu machen. Leip­zig darf die­sen Titel schon seit 2011 tra­gen. Der faire Han­del garan­tiert Pro­du­zen­ten in Ent­wick­lungs­län­dern bes­sere Han­dels­be­din­gun­gen und faire Preise, z.B. für den Kakao oder die Vanille, die in den unan­ge­foch­te­nen Lieb­lings­eis­sor­ten der
Deut­schen ver­wen­det wer­den.

 

Folgende Eisdielen nehmen dieses Jahr am fairen Eissommer teil:

  • San Remo, Hain­straße 18, Zen­trum
  • Eis­träu­me­rei, Rie­beck­straße 23, Reud­nitz
  • Eis­diele Bra­kers Go, Bor­nai­sche Straße 42, Con­ne­witz
  • Café Pas­cucci, Tho­mas­gasse 2, Zen­trum
  • Eis­café Flo­renz, Georg-Schu­mann-Straße 72, Gohlis
  • San Remo, Niko­lai­straße 1, Zen­trum
  • Gus­tav H., Baede­ker­straße 8, Reud­nitz
  • Musik­pa­vil­lion, Clara-Zet­kin-Park, Anton-Bruck­ner-Allee 11, Zen­trum
  • Vanille & Zimt, Bor­nai­sche Straße 102, Con­ne­witz