Kulturtipp: Neueröffnung Kaffeemuseum Arababischer Coffe Baum

Fai­rer Han­del hat sich in den zurück­lie­gen­den Jahr­zehn­ten aus einer klei­nen Nische her­aus zu einem gesell­schaft­li­chen Zukunfts­thema ent­wi­ckelt. Kaum ein ande­res Pro­dukt steht dafür wie des Deut­schen liebs­tes Getränk am Mor­gen, der Kaf­fee. Dies zeigt nun auch die neue Aus­stel­lung im Kaf­fee­haus Ara­bi­scher Cof­fee Baum in der Leip­zi­ger Innen­stadt, das als ältes­tes heute noch exis­tie­ren­des Kaf­fee­haus Deutsch­lands gilt.

© Stadtgeschichtliches Museum

© Stadt­ge­schicht­li­ches Museum

Fast 400.000 Besu­cher besich­tig­ten seit der Eröff­nung im Jahr 1999 das Museum „Zum Ara­bi­schen Cof­fee Baum“ unweit des Leip­zi­ger Markts. Nun, knapp 18 Jahre spä­ter öff­net die Aus­stel­lung mit ihren geschichts­träch­ti­gen Expo­na­ten zur Kaf­fee­kul­tur, sowohl inhalt­lich, als auch gra­fi­sch neu auf­be­rei­tet und durch neue The­men ergänzt, wie­der ihre Türen.

Wich­tige The­men­schwer­punkte der Aus­stel­lung sind unter ande­rem Kaf­fee in der DDR oder die ori­en­ta­li­sche Kaf­fee­kü­che. Selbst­ver­ständ­lich ist immer noch eini­ges zur bei­nahe 400-jäh­ri­gen Geschichte des Hau­ses „Zum Ara­bi­schen Coffe Baum“ zu erfah­ren.

Gänz­lich neu auf­ge­nom­men wur­den die Schwer­punkte „Kaf­fee als glo­bale Han­dels­ware“ und „Kaf­fee­ware heute“, wel­che sich neben der Rolle deut­scher Unter­neh­men in der Kaf­fee­wirt­schaft, auch mit unbe­que­men Aspek­ten im glo­ba­len Kaf­fee­han­del wie Kin­der­ar­beit oder Spe­ku­la­ti­ons­han­del beschäf­ti­gen. Das Thema fai­rer Han­del mit Kaf­fee, wird anhand Leip­zi­ger Fair-Trade-Initia­ti­ven „Der Leip­zi­ger“ und „Café Cha­valo“ ver­tie­fend erläu­tert.

Die Aus­stel­lung in der Flei­scher­gasse 4 ist täg­lich von 11 bis 19 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt ist frei.