Leipzig bekennt sich zu nachhaltiger Entwicklung

Die Stadt Leip­zig schließt sich der Mus­ter­re­so­lu­tion „2030-Agenda für Nach­hal­tige Ent­wick­lung: Nach­hal­tig­keit auf kom­mu­na­ler Ebene gestal­ten“ des Deut­schen Städ­te­tags an. Dies hat die Rats­ver­samm­lung in ihrer Sit­zung am 18. Januar 2017 mit gro­ßer Mehr­heit beschlos­sen.

Der Beschluss begrüßt die von den Ver­ein­ten Natio­nen  ver­ab­schie­dete 2030-Agenda und die darin ent­hal­te­nen 17 glo­ba­len Ent­wick­lungs­ziele, die soge­nann­ten „Sustainable Deve­lop­ment Goals“ (SDGs), die neue Hand­lungs­an­sätze zur Bekämp­fung glo­ba­ler Her­aus­for­de­run­gen wie Kli­ma­wan­del oder Armut defi­nie­ren. Diese zei­gen, als Kern­stück der Agenda-2030, die Ver­ant­wor­tung für öffent­li­che Güter, wie Was­ser, Boden, bio­lo­gi­sche Viel­falt oder gesunde Luft als Lebens­grund­lage auch in den wirt­schafts­star­ken Län­dern des Nor­dens auf.~6272446

Das Motto 'Glo­bal Den­ken, lokal Han­deln' hat in der Messe- und Han­dels­stadt Leip­zig eine tiefe Tra­di­tion, nicht zuletzt durch den Pro­zess der Leip­zi­ger Agenda 21. Diese Ent­schei­dung zeigt ein­drück­lich, dass Stadt­rat und Stadt­ver­wal­tung auch heute nicht die Augen vor glo­ba­len Her­aus­for­de­run­gen ver­schlie­ßen, son­dern die Ver­ant­wor­tung Leip­zigs für eine zukunfts­fä­hige und gerechte Ent­wick­lung umset­zen,“ so Umwelt­bür­ger­meis­ter Heiko Rosent­hal.

Dass der Schlüs­sel zur Lösung glo­ba­ler Pro­ble­men in den Städ­ten liegt, zeigt eine Pro­gnose der Ver­ein­ten Natio­nen, dass bis 2050 70 Pro­zent der Men­schen in Städ­ten leben wer­den, was in der Aner­ken­nung von Städ­ten und Gemein­den als wich­tige Akteure inner­halb der Agenda-2030 resul­tiert.

Bau­bür­ger­meis­te­rin Doro­thee Dubrau: „Wich­tigs­tes Ziel für uns ist das soge­nannte 'Stadt­ziel', das besagt Städte und Sied­lun­gen inklu­siv, sicher, wider­stands­fä­hig und nach­hal­tig zu gestal­ten. Wir prü­fen, wie weit diese Ziele bereits mit dem lau­fen­den Pro­zess der Fort­schrei­bung des Inte­grier­ten Stadt­ent­wick­lungs­kon­zepts INSEK abge­deckt sind, und an wel­chen Stel­len wir noch ergän­zen oder bestehende Pla­nun­gen wei­ter­ent­wi­ckeln wer­den.“

In die Umset­zung der für Leip­zig rele­van­ten Nach­hal­tig­keits­ziele wer­den die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger über die Leip­zi­ger Agenda 21 sowie „Leip­zig wei­ter­den­ken“ ein­be­zo­gen.

Wei­ter­füh­rende Infor­ma­tio­nen zum Beschluss fin­den Sie im Rats­in­for­ma­ti­ons­sys­tem der Stadt Leip­zig.