Umgesetzte Projekte

Umgesetzte Projekte 2016

OIKOS- Ausstellung

trsn4_ausstellungsero%cc%88ffnung-22Zwei Wochen lang war die FEM­NET Aus­stel­lung 'Ich mache deine Klei­dung! Die star­ken Frauen aus Süd­ost­asien' im Hör­saal­ge­bäude der Uni­ver­si­tät Leip­zig zu sehen. Sie wurde orga­ni­siert von OIKOS- der Stu­die­ren­den­in­itia­tive für nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten an der Uni­ver­si­tät Leip­zig.

 

 

 

 

Der Positivstadtrundgang positivrundgang

Nach­hal­tig leben, fair ein­kau­fen in Leip­zig“ ist das Motto der regel­mä­ßig statt­fin­den­den Rund­gänge durch die Leip­zi­ger Innen­stadt. Auf dem Weg durch die City beleuch­tet Mar­cel Pruß vom ver­schie­dene Wirt­schafts­mo­delle sowie glo­bale Zusam­men­hänge. Ein­ge­la­den sind alle Inter­es­sier­ten, die ihre eigene Lebens­weise und ihren täg­li­chen Kon­sum über­den­ken und Alter­na­ti­ven in Leip­zig dazu fin­den wol­len. Der Stadt­rund­gang dau­ert ca zwei Stun­den und fin­det am zwei­ten Diens­tag im Monat statt. Am Ende erhal­ten alle Teil­neh­men­den ein Merk­heft mit zusam­men­ge­fass­ten Infor­ma­tio­nen und Kon­su­mal­ter­na­ti­ven. Mehr Infor­ma­tio­nen und die wei­te­ren Ter­mine unter www.globalisiert.de.

 

Fairtrade-Rosen

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TIMMI Trans­port ist ein Lie­fer­dienst start-up, das dar­auf abzielt Dinge Co2 neu­tral und soli­da­ri­sch zu trans­por­tie­ren. Bei der Fair­trade-Rosen Aktion brachte TIMMI faire Blu­men zu Men­schen nach Hause. Bei der Aktion wur­den ins­ge­samt 20 Sträuße und sechs Pflan­zen aus­ge­li­fertcargobike-jorrit und beson­ders auf die faire Pro­duk­tion der Blu­men hin­ge­wie­sen. Es wur­den ca. 10 000 Men­schen über Face­book erreicht. Die Blu­men, die am Schluss noch übrig waren, wur­den von einer gemisch­ten Gruppe Leipziger*innen und Geflüch­te­ter in den Senio­ren­hof Plag­witz­ge­bracht. Auch bei einer Ver­an­stal­tung zum Frau­en­tag im Neuen Rat­haus wur­den fair gehan­delte Blu­men ver­teilt und die Teil­neh­mer über den Hin­ter­grund infor­miert.

 

Zukunftstour

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Die Zukunfts­Tour in Sach­sen 2016 wollte den Kern­ge­dan­ken der Zukunfts­charta EINE­WELT – Unsere Ver­ant­wor­tung in den Mit­tel­punkt stel­len und ver­schie­dene Ziel­grup­pen für ent­wick­lungs­po­li­ti­sche The­men sen­si­bi­li­sie­ren.

Am Stand von 'Leip­zig han­delt fair' war die Fai­rÄn­der­Bar von Brot für die Welt auf­ge­baut. Hier konn­ten Men­schen eigene Cock­tails kre­ieren und eine Menge über die Bedeu­tung von Was­ser und indus­tri­elle Saft­pro­duk­tion ler­nen.

 

Sagart-Faltlblatt

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Sag­art e.V. ist ein alter­na­ti­ver Kunst­ver­ein in Leip­zig und enga­giert sich für nach­ha­litge Ent­wick­lung. Die Referent*innen des Ver­eins kom­men aus unter­schied­li­chen Län­dern und kön­nen authen­ti­sch und aktu­ell über die Aspekte des Fair Trade expli­zit in ihren Her­kunfts­län­dern refe­rie­ren. Sie gehen zum Bei­spiel an Schu­len und erar­bei­ten mit Kin­dern The­men, wie den fai­ren Baum­woll­an­bau. Im Zuge des Pro­jekts wurde eine Über­sicht der Referent*innen und deren the­ma­ti­scher Schwer­punkt. wie u.a. Ursa­chen von Flucht und Armut oder fai­rer Han­del erstellt.

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Für den Anbau von Palmöl ver­schwin­det jede Stunde welt­weit eine Flä­che von 300 Fuß­ball­fel­der Regen­wald. Der Orang-Utans in Not e.V. setzt sich für den Erhalt der Lebens­räume für die Men­schen­af­fen ein und betriebt Auf­klä­rungs­ar­beit über die umwelt­schäd­li­chen Fol­gen des Ölpal­men­an­baus. Wie unser Kon­sum die Palmöl Nach­frage bestimmt und was dage­gen getan wer­den kann zeigt die­ser Palmöl-Clip.

 

 


Umgesetzte Projekte 2015

Faires Frühstück

Auwald­sta­tion

Geschätzt über 50 Gäste besuch­ten am Sonn­tag den 24.05.2015 die Auwald­sta­tion zum Fai­ren Sonn­tags­früh­stück. Über 30 ver­schie­dene selbst gemachte Spei­sen sind dabei her­aus gekom­men, dar­un­ter exo­ti­sche Spei­sen wie Qui­noa-Avo­cado-Salat, Bul­gur­sa­lat mit Peter­si­lie-Pfef­fer­minz-Sauce, Salat mit unge­schäl­tem wein­ro­tem Reis oder mit Tata­ren­boh­nen, himm­li­sche Hirse, selbst gemach­ter leckers­ter Scho­ko­pud­ding und vie­les mehr. Auch Wild­kräu­ter fan­den ihren Weg in die Gerichte, so zum Bei­spiel Löwen­zahn, Gier­sch, Gun­der­mann und Brenn­nes­sel.

Die meis­ten Pro­dukte waren mit Bio-Sie­geln zer­ti­fi­ziert um auch eine faire Hal­tung für Tiere und einen fai­ren Umgang mit der Natur zu för­dern.DSC01924

Auf allen Tischen lag die FAIR TIMES aus, eine eigens erstellte Zei­tung, um beim Genie­ßen der lecke­ren Spei­sen Hin­ter­gründe zum Fai­ren Han­del zu erfah­ren. Außer­dem konnte man kurze Film­bei­träge ver­fol­gen und sich auf Ban­nern sowie mit Fly­ern des Eine Welt e.V. infor­mie­ren.

Die Reso­nanz der Besu­cher war durch­weg posi­tiv. Geschmack und die Kom­po­si­tion der Spei­sen fan­den sehr guten Anklang. Gro­ßes Inter­esse fan­den vor allem die Spei­sen mit den eher unbe­kann­ten Zuta­ten wie Qui­noa und dem wein­ro­ten Reis.

 

 

Stadtrundgang: Nachhaltig leben, fair einkaufen in Leipzig

Welt­Of­fen e.V.

Der Stadt­rund­gang führt durch die Leip­zi­ger Innen­stadt zu Läden und Geschäf­ten, die beson­ders nach­hal­tige und fair gehan­delte Pro­dukte füh­ren.
2015-05-12 CIMG41361Woher kom­men die Pflas­ter­steine auf dem preis­ge­krön­ten Richard-Wag­ner-Platz? Wel­ches Pro­blem haben die Höfe am Brühl? Wie lebt es sich vegan? Was genau bedeu­tet fai­rer Han­del und warum lohnt es sich auch für mich dabei mit­zu­ma­chen? Diese Fra­gen und noch viele mehr wer­den bei die­sem Stadt­rund­gang bespro­chen.

In Zei­ten von abseh­ba­rer Res­sour­cen­knapp­heit, Kli­ma­ver­än­de­run­gen und den spä­tes­tens damit ver­bun­de­nen mas­sen­haf­ten Völ­ker­wan­de­run­gen (Fluch­ten), soll­ten sich die Men­schen in den rei­chen Län­dern der Welt Zeit zum Umden­ken neh­men. Wie lange ver­trägt der blaue Pla­net unser aktu­el­les Wirt­schafts­mo­dell? Wie sieht die Zukunft aus, wenn andere auf­stre­bende Natio­nen uns nach­ei­fern?

Die­ser Stadt­rund­gang gibt Ant­wor­ten, die jedem Men­schen Mög­lich­kei­ten zum Anders­ma­chen vor der eige­nen Haustür auf­zei­gen. Am Ende erhal­ten alle Teil­neh­men­den ein Merk­heft mit zusam­men­ge­fass­ten Infor­ma­tio­nen und Kon­su­mal­ter­na­ti­ven.

 

 

 

Antimafia Workcamp

Eine Welt e.V.

Libera Terra koor­di­niert ita­lie­ni­sche Koope­ra­ti­ven, die von der Mafia kon­fis­zierte Güter gemein­schaft­lich bewirt­schaf­ten. Die Koope­ra­ti­ven bie­ten den Men­schen vor Ort nicht nur einen lega­len und siche­ren Arbeits­platz, son­dern pro­du­zie­ren auf den ehe­ma­li­gen Län­de­reien von Mafia­bos­sen auch hoch­wer­ti­gen Wein, Pasta, Honig und vie­les mehr.1017313_602829616414852_1876441066_n

Das Dorf San Giu­seppe Jato nahe Palermo ist ein Sym­bol des Wider­stands gegen die Mafia und dadurch ein guter Aus­gangs­ort um Sizi­lien ken­nen­zu­ler­nen. Libera Terra unter­stützt auch ein neues Tou­ris­mus­kon­zept – Fair Han­deln durch Tou­ris­mus – um die sizi­lia­ni­sche Kul­tur und Geschichte bes­ser zu ver­ste­hen.

Teil­neh­mer und Teil­neh­me­rin­nen aus Deutsch­land und wei­te­ren euro­päi­schen Län­dern arbei­ten gemein­sam zwei bis drei Wochen mit­ein­an­der. Im Vor­der­grund steht die the­ma­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit aktu­el­len poli­ti­schen und sozia­len Ent­wick­lun­gen in der Region und dar­über hin­aus.

 

 

 

FT-Uni-Infostand

Welt­Of­fen e.V.

15-12-10_FT_Uni_2An der Vor­stel­lungs­straße "Markt der Mög­lich­kei­ten" am 10. Dezem­ber 2015 nah­men meh­rere Initia­ti­ven und Ver­eine des The­men­spek­trums rund um den fai­ren Han­del teil, dar­un­ter auch das Pro­jekt "Wir und die Welt" der Ver­eins Welt­Of­fen e.V.

Prä­sen­tiert wurde die Ver­eins­ar­beit mit Bil­dungs­an­ge­bo­ten: Welt­Of­fen bie­tet unter ande­rem Pro­jekt­tage und Stadt­rund­gänge zum Thema Glo­ba­li­sie­rung und fai­rer Han­del an. Bei einem beglei­ten­den Gewinn­spiel konn­ten sich im Lauf der Zeit viele Stand­be­su­cher als Exper­ten für Tee, Kaf­fee oder Kakao ver­su­chen und ent­spre­chende Preise aus dem Fair­trade-Bereich erhal­ten.

Ein Erfolg der Vor­stel­lungs­straße war sicher die Ver­net­zung und Abspra­chen zu Pro­jek­ten im kom­men­den Jahr, für die in die­sem Rah­men mehr Auf­merk­sam­keit geschaf­fen wurde.

 

 

 

Eine Schoko-Nuss-Creme ohne Palmöl

Mühl­straße 14 e.V.

Am 10. Dezem­ber wurde im Fami­li­en­treff des Sozio­kul­tu­rel­len Stadt­teil­zen­trum Mühl­straße 14 eine Schoko-Nuss-Creme her­ge­stellt, die ohne Palmöl aus­kommt.IMG_0055

Zuvor refe­rierte Cindy Höll vom Ver­ein Orang-Utans in Not zum Thema Palmöl und die damit ein­her­ge­hen­den Pro­bleme. Eine Blind­ver­kos­tung von gän­gi­gen Nuss-Nou­gat-Cremes und bio-fai­ren Alter­na­ti­ven stimm­ten die Gäste des Fami­li­en­treffs auf das Fol­gende ein.

Ihre eigene Schoko-Nuss-Creme nach einen ein­fa­chen Rezept rühr­ten anschlie­ßend drei­zehn Kin­der und neun Erwach­sene an. Dabei nut­zen sie hei­mi­sches Rapsöl und wesent­lich weni­ger Zucker als in den groß­in­dus­tri­el­len Pro­duk­ten Ver­wen­dung fin­det. Am Ende nah­men die Teil­neh­men­den viel Wis­sen zu Palmöl und des­sen Ver­wen­dung, ein Rezept und ein Gläs­chen mit lecke­rer Schoko-Nuss-Creme mit nach Hause.

 

 

 

Sachbuchvorstellung "Todschick" mit Gisela Burckhardt

Eine Welt e.V.

Wenn wir Mar­ken­tod­schick­mode kau­fen, glau­ben wir, der höhere Preis sei durch eine bes­sere Qua­li­tätge­recht­fer­tigt, auch bei den Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen. Für Edel­mar­ken ster­ben keine Tex­til­ar­bei­te­rin­nen in Ban­gla­de­sch. Das ist ein ver­häng­nis­vol­ler Irr­tum: Teure Mode­la­bels las­sen ihre Ware unter ebenso schlech­ten Bedin­gun­gen wie die Bil­lig­an­bie­ter fer­ti­gen.

Gisela Burck­hardt hat vor Ort recher­chiert und ver­gleicht die Pro­duk­ti­ons-bedin­gun­gen bei den Lie­fe­ran­ten von Edel­mar­ken wie zum Bei­spiel Hugo Boss und Tommy Hil­fi­ger mit jenen der Dis­coun­ter wie H&M und C&A. Sie lie­fert Beweise dafür, dass es ein fata­ler Irr­glaube ist, zu mei­nen, ein höhe­rer Preis im Laden zöge auto­ma­ti­sch bes­sere Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen nach sich.

IMG_6886Tod­schick“ ist ein Buch über die Beklei­dungs­in­dus­trie nach der „Rana Plaza“- Kata­stro­phe in Ban­gla­de­sch und über das dunkle Geheim­nis edler Mode­mar­ken. Anklage und Hoff­nung zugleich, denn zwar kön­nen wir Kon­su­men­ten die Unter­neh­men zu ver­ant­wort­li­chem Han­deln auf­for­dern, aber auch der Staat muss ent­spre­chende Rah­men­be­din­gun­gen schaf­fen Gisela Burck­hardt, ent­wick­lungs­po­li­ti­sche Exper­tin und Vor­stands­vor­sit­zende von
FEM­NET, war viele Jahre im Aus­lands­ein­satz in Nica­ra­gua, Pakis­tan und Äthio­pien, unter ande­rem für das Ent­wick­lungs-pro­gramm der UNO (UNDP) und für die Gesell­schaft für Inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit (GIZ). Seit fast 15 Jah­ren setzt sie sich im Rah­men der Kam­pa­gne für Sau­bere Klei­dung (Clean Clo­thes Cam­paign) für die Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen in der Beklei­dungs­in­dus­trie welt­weit ein.